Es ist unvermeidlich, dass wir alle irgendwann in unserem Leben mit Wunden und Schnitten konfrontiert werden. Für einen Nicht-Diabetiker ist dies nur ein Teil des Lebens. Aber für einen Diabetiker kann es leicht zu etwas viel Ernsterem werden. Für Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes kann eine Wunde sogar zu einer Situation werden, in der es um Leben und Tod geht. Deshalb ist es für Menschen, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde, wichtig zu wissen, wie sich ihre Krankheit auf Wunden auswirkt.

Diabetische Wunde

Eine diabetische Wunde heilt viel langsamer, weil das Immunsystem durch den hohen Blutzuckerspiegel geschwächt ist. Da sich der Körper eines Diabetikers von vornherein viel schlechter schützen kann, bedeutet dies auch, dass er, sobald eine Verletzung wie eine Wunde auftritt, diese viel schlechter heilen kann.

Warum sind diese Reparaturkapazitäten bei Diabetikern so eingeschränkt?

  • Das Immunsystem war geschwächt. Diabetiker sind aufgrund eines geschwächten Immunsystems anfälliger für Wunden. Das bedeutet, dass kleinere Schnittwunden und Wunden, die unter normalen Bedingungen heilen würden, nicht von einem gesunden, funktionierenden Immunsystem versorgt werden.
  • Die Blutgefäße, die die Wunde mit Blut und dringend benötigtem Sauerstoff versorgen, sind durch den hohen Blutzuckerspiegel geschädigt worden. Wenn diese Versorgungssysteme gestört sind, kann der Körper des Diabetikers die Nährstoffe, die zur Heilung der Wunde beitragen sollen, nicht mehr liefern.
  • Die Nerven in den betroffenen Bereichen, die dem Körper normalerweise anzeigen würden, dass eine Wunde vorliegt und die körpereigenen Abwehrkräfte beeinträchtigt sind, haben ihre Fähigkeit zur effektiven Kommunikation verloren. Nerven, die durch Typ-2-Diabetes geschädigt sind, sind nicht in der Lage, den Körper ausreichend vor dieser Verletzung zu warnen. Aus diesem Grund bleibt die Verletzung unentdeckt und kann sich daher weiter verschlimmern.

Fazit

Wie ernst kann diese Situation werden? Laut Statistik wird fast die Hälfte aller Amputationen in den USA durchgeführt. Eine der häufigsten Situationen ist, wenn eine Wunde nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird und sich so weit entwickelt, dass der Bereich abgestorben ist und durch eine Amputation entfernt werden muss, um das Leben des Diabetikers zu erhalten. Doch damit nicht genug der schlechten Nachrichten. Statistiken zeigen, dass nach einer Amputation der unteren Gliedmaßen eine hohe Sterblichkeitsrate besteht. Der beste Weg, seinen Körper zu schützen und ein gesundes Immunsystem aufrechtzuerhalten, besteht darin, den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu halten. Je schlechter sie eingestellt sind, desto mehr Folgeschäden verursacht eine Wunde.